Kennt ihr das, wenn man von jemandem ein Rezept bekommt, man macht es exakt wie beschrieben und es schmeckt nachher trotzdem anders?

Ganz seltsam und trotzdem kommt es immer wieder vor… Ich liebe alles was meine Schwiegermutter kocht und frage sie auch regelmäßig danach, wie sie etwas gemacht hat. Mittlerweile koche ich einige Gerichte genau gleich und trotzdem schmecken die Dinge komplett anders. Beides ist lecker, keine Frage, aber jedesmal wenn ich wieder mal bei ihr esse, wundere ich mich… Irgendwann hat sie mir ein Kochbuch geschenkt. Ihr Standardwerk… es ist total süß, da es das eine Kochbuch ist, was schon seit Jahren in der Familie die Gerichte beeinflusst. Ein ganz einfaches, regional beeinflusstes, also urschwäbisches Buch mit Basisgerichten. Mittlerweile gibt es zwar natürlich neue Auflagen, aber es ist immer noch wie früher geschrieben. Besonders witzig finde ich die Hinweise für die schwäbische Hausfrau zum sparen bzw. das „gute“ Rezept dann für die „Festtafel“. Ok, jetzt schweife ich echt ab…

In diesem Kochbuch gibt es natürlich auch einen Backpart… Den habe ich gleich unter die Lupe genommen und da dort so viele Dinge drin sind, die ich gar nicht kenne, habe ich beschlossen ALLES auszuprobieren.

…und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Heute gab´s Himbeerbrötchen, die ich aber mit Brombeer statt mit Himbeer gemacht habe, damit ich sie mit der Histaminintoleranz trotzdem probieren kann. Da das Buch keine Bilder hat, wusste ich gar nicht, was es eigentlich genau werden soll…. Ursprünglich dachte ich, ich backe richtige Brötchen, also kleine Brote oder auch Wecken oder Semmeln oder wie auch immer man das in den einzelnen Regionen nennt. Jaaa…genau das war der Fehler. „Brötchen“ sind im Schwabenland nicht gleich Brötchen, sondern Gutsle, also kleine Kekse. Damit ihr wisst, von was ich hier quatsche, hole ich das mit den fehlenden Bildern nach 😉

Es sind also eher Brombeerkekse statt Himbeerbrötchen, aber gut, egal wie, sie sind lecker…

Verträglichkeit:

Sie sind histaminarm und lactosefrei. Zudem enthalten sie kein Fett, dafür aber Fruktose (wobei Beeren ja von Einigen vertragen werden).

Zutaten:

500 g Mehl

350g Zucker

4 Eier

125g dicke Marmelade (in meinem Fall selbstgemachte Brombeermarmelade, hier geht aber wirklich jede verträgliche)

So geht´s:

Die Eier mit der Küchenmaschine einige Minuten steif schlagen. Das Mehl, den Zucker und die Marmelade vermischen und vorsichtig unter den Eischnee heben. Auf ein mit Backpapier vorbereitetes Backblech kleine Häufchen setzen und sie über Nacht trocknen lassen. Die Oberfläche sollte schön trocken sein, so bekommen die Kekse nachher Füßchen und gehen nur etwas hoch.

Bei 150 Grad Umluft knappe 20 Minuten backen bzw. eher trocknen.

so easy, und schon fertig.

Sie sind von der Konsistenz recht knusprig, aber haben einen soften Kern, wenn man sie rechtzeitig aus dem Ofen nimmt.

Wenn du sie nachbackst, verlinke mich doch mit dem #sweetcatherine oder markiere mich darauf. Ich freue mich immer, eure Ergebnisse zu sehen!

Sie eignen sich übrigens auch ganz toll zum Verschenken. Einfach in ein kleines Tütchen gepackt und fertig ist das Mitbringsel. Dadurch, dass sie recht trocken sind, halten sie sich auch eine ganze Weile.

Wunderbar als kleines Geschenk oder Mitbringsel.

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