Lange habe ich mit mir gerungen. Ich backe ja schon immer so gerne und mit der Zeit wurde es immer mehr. Dann wurden die Torten aufwendiger und die Rezepte komplizierter. … tja, und dann kam meine Unverträglichkeit dazu.

Eine Weile habe ich deswegen kaum noch gebacken. Dann fing ich an mit Rücksicht auf Histamin zu backen. Ich hatte keine Lust mehr verzichten zu müssen. Meine neuen Kreationen kamen trotz Alternativzutaten bei Familie und Freunden genau so gut an und die Frage, warum ich es nicht professionell mache wurde mir immer häufiger gestellt.

Naja, zum einen bin ich Hauptberuflich leidenschaftliche Lehrerin und zum anderen war ich mir immer unsicher, ob mir nicht der Spaß an meinem Hobby vergeht, wenn Produktionsdruck dahinter steckt. Außerdem woher sollte ich wissen, ob es überhaupt gut ankommt oder es für meine Leckereien einen Bedarf gibt?

Daher kam der erste Schritt: Der Backblog. Ich dachte, ich teile einfach mal meine Kreationen und auch gerne meine selbstentwickelten Rezepte für diejenigen, die selbst unter Unverträglichkeiten leiden und warte mal ab, ob es überhaupt jemanden interessiert.

Und siehe da… es hat jemanden interessiert. Sogar mehr als ich erwartet hätte. Ich habe so viel positives Feedback erhalten und so viel Dank empfangen von so vielen unterschiedlichen Menschen mit und ohne Unverträglichkeit. Die Rezepte wurden dankbar angenommen und auch viele Alternativrezepte erfragt. Ich war und bin immer noch sehr gerührt von so viel Zuspruch und Anfragen und habe es mir mittlerweile zur Aufgabe gemacht immer wieder neue Rezepte zu kreieren, da ich das Gefühl habe vielen Menschen damit helfen zu können, sich nicht mehr eingeschränkt zu fühlen, weil der Körper manche Dinge nicht (mehr) tolerieren möchte.

Mittlerweile schreiben mir auch einige Menschen, die selbst nicht betroffen sind, aber gerne etwas für betroffene Freunde anbieten möchten z.B. beim Kaffeetisch. Für die Nicht-Betroffenen ist es nämlich häufig noch schwieriger, da sie sich ja mit den Unverträglichkeiten nicht auskennen und für den Besuch auch keine Experimente machen möchten. Gerade diese Menschen fragen häufig, ob es nicht auch meine Rezepte als Produkt irgenwo zu kaufen gibt. … Das war dann also für mich der Moment, in dem ich beschlossen habe, es doch professioneller anzugehen und aus meinem Hobby ein zweites Standbein zu machen.

Zunächst hat dies jedoch einige Zeit für bürokratisches in Anspruch genommen. Ich musste mich erst mal schlau machen, was man so als Lehrerin-und-nicht-Konditormeisternin darf und was nicht. Nachdem ich nun aber alles gesetzliche geklärt habe, meine notwendigen Zulassungen bekommen und mein Gewerbe angemeldet habe, kommt nun der ersehnte Schritt: Ich entwickele und perfektioniere ein paar meiner beliebten Highlights und werde diese zum Verkauf anbieten. Ich kann es immer noch nicht fassen.

Ich bin nervös, habe viel zu viele Ideen auf einmal und möchte am liebsten gestern schon so richtig durchstarten. Aber gut Ding braucht eben manchmal Weile.

Begonnen habe ich nun ganz klein mit einem kleinen Stand auf unserem Grundstück an der Straße. Hier kommen an den Sommertagen viele Touristen aus der Stadt vorbei und das Feedback zu meinen „Probiererle“ ist überwältigend. So, dass ich denke, der nächste Schritt muss ein Online-Shop sein.

Das wird sicher noch eine Weile dauern, da ich die Dinge gern gut durchdenke, vernünftig aufbaue und sie auch einwandfrei funktionieren sollen. Aber hiermit schon mal die Ankündigung: Ihr könnt euch freuen, es wird einen Onlineladen mit Versandhandel geben. Über das Startdatum werde ich euch natürlich informieren, ihr dürft aber gerne auch so immer mal wieder vorbei schauen und gucken was sich so tut.

Bis dahin, ich freue mich über Euch und euren Besuch hier und kann es kaum erwarten bis es endlich so weit ist!

XXX, Sweet Catherine ❤

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