Es gibt ja so viele unterschiedliche Nuss-Nougat-Cremes. Nicht ohne Grund: Es ist einfach ein Klassiker aufs Frühstücksbrötchen, zum Naschen zwischendurch und auch als Füllung in Tartes und in Blätterteigtaschen. Das Original enthält aber sehr viel Zucker und Inhaltsstoffe, die man in einer gesunden Küche nicht unbedingt auf dem Speiseplan haben möchte. Daher… einfach selber machen. Ist gar nicht so schwer und man weiß was drin steckt.

Verträglichkeit:

Achtung! Bei Histaminintoleranz ist Kakao nicht verträglich. Ich habe aber schon von einigen Histaminlern mitbekommen, dass es in Maßen und bei leerem Histaminfass doch ab und zu vertragen wird. Also, vielleicht an guten Tagen mal ausprobieren… Bei mir geht es mittlerweile auch ab und zu. Natürlich kein ganzes Glas voll, aber ein bisschen ist doch besser als nichts…

  • lactosefrei
  • zuckerfrei
  • ketogen
  • fruktosearm (durch Zuckerersatzstoffe)

Du brauchst:

200g gemahlene Haselnüsse

4-5 EL Kakaopulver

2 EL geschmacksneutrales Öl z.B. Rapsöl oder MCT-Öl (für den Keto-Boost)

200g Pudererytrith / Xylit

(wer den Geschmack von Erytrith nicht mag oder den kühlenden Effekt etwas vermindern möchte, kann auch einen Teil durch Vitafiberpulver ersetzen. Ihr solltet aber auf jeden Fall das Süßungsmittel in Puderform verwenden, da die Kristalle sonst knirschend in der Masse spürbar sind)

optional etwas Nussnougataroma (Flavdrops)

150g weiches Kokosfett z.B. Palmin soft (du kannst auch die gesündere Variante Kokosöl verwenden, allerdings verändert das natürlich etwas den Geschmack – nicht jeder möchte die Kokosnote in der Creme)

So gehts:

Gib die Nüsse in einen Mixer oder Zerkleinerer und püriere sie sehr lange bis das Nussöl austritt und die Masse zu Mus wird. Das dauert etwas und du musst wahrscheinlich ein paar Mal den Mixer öffnen und die Nüsse wieder vom Rand lösen.

Zum abschließenden Pürieren gibst du das geschmacksneutrale Öl dazu. Jetzt sollte die Masse sehr cremig und leicht flüssig sein. Nun gibst du Kakao, Süßungsmittel, evtl. etwas Aroma und das Fett hinzu und rührst so lange bis alles eine gleichmäßige Masse ist. Ist es zu fest kannst du es mit etwas Öl ausgleichen.

Durch das Rühren und Pürieren hat die Masse eine leicht erwärmte Temepratur und ist deswegen auch etwas flüssiger. Fülle die Masse in ein verschließbares Glas ab und stelle es zunächst in den Kühlschrank. Dort wird sie fester. Durch das softe Kokosfett bleibt es aber auch gekühlt einigermaßen streichbar. Du kannst sie also auch dauerhaft dort lagern. Wie du möchtest.

Guten Appetit!

Übrigens ist das Rezept noch beliebig anpassbar. Mit etwas Sahne (dafür dann das flüssige Öl weglassen) wird die Konsistenz weicher aber der Geschmack milchiger. Also mehr in die Richtung Vollmilch. Achtung, die Haltbarkeit ist dann bei Raumtemperatur nicht ganz so lang. Aber schmeckt eh zu gut zum Stehenlassen. 🙂

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