Die Blondies wirken durch die Avokado fast wie „greenies“

Die ketogene Ernährung zielt ja auf eine recht fettreiche dafür aber streng kohlehydratreduzierte Nahrung hab. Viele betiteln das auch als lchf: lowcarb highfat.

Jetzt hat Fett ja verschiedene Gesichter. Man kann sich ketogen aber zugleich auch sehr ungesund ernähren, indem man nur noch Mayo und Bacon in sich hinein schaufelt. Dauerhaft wäre es aber wichtig gesunde Fette zu sich zu nehmen.
Avocado ist da ein richtiges super food. Sie enthält viele gesunde Fette und ist zugleich trotzdem noch relativ kalorienarm. Mit ihr kann man wunderbar backen und hat dadurch eine super cremige Konsistenz.

Ich habe das gleich ausprobiert und ein super schnelles und leckeres Blondie Rezept entwickelt. Blondie deswegen, da sich statt wie bei dem klassischen Brownierezept auf Kakao verzicht, um es möglichst histaminarm zu halten. Vorsicht trotzdem bei Avokado. Das solltest du erst mal vorsichtig einzeln testen. Zum Brownie Rezept gehts hier.

Kleiner Hinweis:

Zuckerersatzstoffe wie Erytrith und Stevia verlieren teilweise beim Backen etwas an Süße. Daher darf der rohe Teig etwas süßer sein und schmeckt nachher dann später genau richtig…

Du brauchst:

2 reife Avocados (etwa 220 Gramm pures Fruchtfleisch)

3 Eier (etwa 150g)

Etwas Vanillearoma

120g Erytrith

1 scoop geschmacksneutrales Whey Protein deiner Wahl (Etwa 50g)

80ml Kuhmilch oder Pflanzenmilch

Optional ein paar Spritzer Stevia

So gehts:

Schäle und entkerne die Avocados und gebe das Fruchtfleisch in einen Mixer. Weil es so geschickt war habe ich alles weitere auch im Mixer verarbeitet. Falls dein Mixer aber nicht so groß ist, kannst du das Avocadopüree nun auch in eine Rührschüssel geben und dort weiterverarbeiten.

Gib die Eier nacheinander zum Avokadopüree und rühre bzw. mixe weiter. Das Erytrith und später gibst du im laufenden Prozess auch das Proteinpulver und die übrigen Zutaten hinzu. Rühre alles so lang, dass eine gleichmäßige Masse entsteht.

Falls die Masse dir zu fest erscheint, kannst du mit etwas mehr Milch oder Pflanzenmilch strecken. Bei mir war das aber nicht nötig. Optional kannst du noch etwas Vanille Aroma hinzugeben.

Heize den Backofen auf 160° Umluft vor. Fette eine eckige Form oder verwende eine Silikonform. Gib den Teig hinein und streiche ihn glatt.

Backe alles etwa 22 Minuten goldbraun. Komplett auskühlen lassen.

Einfach oder? Lass es dir schmecken!

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass 1-2Esslöffel Joghurt oder Quark das ganze noch etwas saftiger machen.

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